Das erwartet Sie

So werden Sie bei uns empfangenSie brauchen vorübergehend Pflege?

Dann kommen Sie zu uns. Wenn Sie vorübergehend Pflege brauchen oder wenn Sie nach einem Aufenthalt im Krankenhaus noch nicht wieder fit sind, wenn Ihre Pflegeperson verhindert ist oder Sie eine Wartezeit überbrücken müssen, dann sind Sie als Pflegegast richtig bei uns. Wir pflegen Sie weiter bis Sie in Ihre häusliche Umgebung zurückkehren können.

Laut Pflegeversicherungsgesetz § 42 besteht Anspruch auf 28 Tage Kurzzeitpflege:

  • für eine Übergangszeit im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt
  • in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist

Laut Pflegeversicherungsgesetz § 39 besteht Anspruch auf 28 Tage Verhinderungspflege

  • bei Verhinderung einer Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen

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Aufnahme, Entlassung und Überleitung

Bei der Aufnahme in die Kurzzeitpflege wie auch bei der Entlassung sorgen wir für einen lückenlosen Informationsfluss über Ihren Gesundheitszustand, Ihre Gewohnheiten und speziellen Pflegeprobleme. Wir nehmen Kontakt auf zu Ihren Therapeuten und organisieren nötige Hilfsmittel und Medikamente. Wenn Sie aus dem Krankenhaus zu uns kommen, erhalten wir alle notwendigen Informationen anhand des Überleitungsbogens. Sie müssen dann Ihre aktuelle Situation sowie den Hilfebedarf nicht erneut formulieren, sondern können sich darauf verlassen, dass die Fortführung der notwendigen Therapie eingeleitet und die Pflege fortgesetzt wird. Durch unsere enge Kooperation mit dem benachbarten Rotes Kreuz Krankenhaus, dem Ambulanten Plegedienst und dem Hospizdienst der Bremischen Schwesternschaft sowie weiteren regionalen Einrichtungen sorgen wir für Ihre optimale Behandlung und Betreuung.

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Heimkosten

Wenn die Pflegekasse sich an den Kosten beteiligen soll, muss zuvor ein Antrag gestellt werden. Sie bewilligt dann die Kurzzeitpflege für 28 Tage (eine Verlängerung ist im Einzelfall möglich). Wenn die Pflegeperson verhindert oder verreist ist, hat der Pflegebedürftige einen Anspruch auf Verhinderungspflege von 28 Tagen pro Kalenderjahr.

Das Heimentgelt setzt sich zusammen aus:

  • Kosten für Pflegeleistungen
  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung
  • Investitionskosten

Die Pflegesätze (einschließlich Unterkunft und Verpflegung) werden mit den Pflegekassen und dem Sozialhilfeträger vereinbart. Die Investitionskosten für Bewohner, die von der Heimhilfe unterstützt werden, legt das Land Bremen fest.

Heimentgelt für Kurzzeitpflege ab 01.01.2016
gilt für § 39 Pflegeversicherungsgesetz

Verhinderung der Pflegeperson in der häuslichen Pflege
"Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat."   ( § 39 SGB XI ) Das bedeutet, die Pflegeperson hat vor der Kurzzeitpflege Pflegegeld von der Pflegekasse erhalten.

Pflegestufe
Pflegebedingte
Aufwendungen
€  pro Tag

Unterkunft und
Verpflegung
€  pro Tag

Investitions-kosten
€  pro Tag
Heimentgelt
Insgesamt
€  pro Tag
Stufe 0 24,34 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 58,15
Stufe 1 40,57 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 74,38
Stufe 2 64,91 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 98,72
Stufe 3 81,14 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 114,95

Pflegestufe
Heimentgelt
€ bei 28 Tagen

abzüglich
Leistungen der
Pflegeversicherung

abzüglich
Investitions-
kosten

Eigenanteil
€ bei 28 Tagen
Stufe 0 1.628,20

abzgl. 714,56*
(im Einzelfall klären)

abzgl. 120,12 793,52
Stufe 1 2.082,64 abzgl. 1.169,00 abzgl. 120,12 793,52
Stufe 2 2.764,16 abzgl. 1.612,00 abzgl. 120,12 1.032,04
Stufe 3 3.218,60 abzgl. 1.612,00 abzgl. 120,12 1.486,48

*wird gewährt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von §45a - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

50% der Investitionskosten in der Kurzzeitpflege übernimmt das Land Bremen - vorausgesetzt eine Kostenzusage der Pflegekasse liegt vor.


Heimentgelt für Kurzzeitpflege ab 01. 01.2016
gilt für § 42 Pflegeversicherungsgesetz

"1. für eine Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen oder 2. in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist."

Pflegestufe
Pflegebedingte
Aufwendungen
€  pro Tag

Unterkunft und
Verpflegung
€  pro Tag

Investitions-kosten
€  pro Tag
Heimentgelt
Insgesamt
€  pro Tag
Stufe 0 51,40 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 85,21
Stufe 1 57,11 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 90,92
Stufe 2 62,82 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 96,63
Stufe 3 69,67 + 1,18 14,44 + 9,62 8,57 103,48

Pflegestufe
Heimentgelt
€ bei 28 Tagen

abzüglich
Leistungen der
Pflegeversicherung

abzüglich
Investitions-
kosten

Eigenanteil
€ bei 28 Tagen
Stufe 0 2.385,88 abzgl. 1472,24 abzgl. 120,12 793,52
Stufe 1 2.545,76 abzgl. 1.612,00 abzgl. 120,12 813,64
Stufe 2 2.705,64 abzgl. 1.612,00 abzgl. 120,12 973,52
Stufe 3 2.897,44 abzgl. 1.612,00 abzgl. 120,12 1.165,32

50% der Investitionskosten in der Kurzzeitpflege übernimmt das Land Bremen - vorausgesetzt eine Kostenzusage der Pflegekasse liegt vor.

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